Wo will der Schulranzen mit dem Kind hin?

Kind mit SchulranzenWer in der Großstadt wohnt, kommt heute nicht mehr drum herum, hin und wieder auch Nachwuchs in die Welt zu setzen. Und da es dieses Phänomen schon seit einiger Zeit gibt, ist dieser Nachwuchs inzwischen auch schon soweit, dass er in einem schulpflichtigen Alter ist. Was benötigt der Nachwuchs hipper Großstädter heute zum Schulanfang? Ganz klar: Ein Smartphone. Angeblich verschicken einige der heutigen Erstklässler schon WhatsApp-Nachrichten, bevor sie überhaupt richtig schreiben und lesen gelernt haben. Deutschlehrer in der Grundschule zu sein, muss heute eine lustige Angelegenheit sein. Wichtig beim Smartphone des Großstadtsprösslings ist, dass es auf jeden Fall teurer ist als das der hippen Eltern. Schließlich will man vor den eigenen Eltern ja nicht blöd dastehen. Ist das Smartphone angeschafft kann es auch schon losgehen: Der Schulanfänger kann den ersten 10 bis 20 WhatsApp-Gruppen beitreten. Zum Beispiel mit seinen Klassenkollegen oder irgendwelchen anderen Leuten, die er nicht kennt. Darüber hinaus können die richtig fortgeschrittenen Mädchen und Jungen dann auch schon BeautyChannels auf Youtube folgen – jetzt nicht mehr nur am Kindergarten-PC oder zu Hause, sondern auch unterwegs.

Weitere wichtige Accessoires für Erstklässler

Aber nicht nur Handys sind heute notwendig für den Start in den Ernst des Lebens. Auch ein paar Gutscheine von McDonalds oder ähnliches gehören dazu. Oder ein paar Pakete Milchschnitten oder andere „gesunde“ Dinge. Pausenbrote sind 1990. Was gehört noch dazu? Für den Sportunterricht heute definitiv auch ein Jutebeutel. Der ist zwar schon tot, aber so sehr auf dem laufenden sind heute leider nur die wenigsten der hippen Großstadteltern.

Okay, mal im Ernst: Der geneigte Blogartikelschreiber könnte jetzt noch einige weitere Dinge aufzählen, die Schulanfänger brauchen – oder auch nicht. Ein paar Dinge sind unabdingbar.

Unabdingbarer Dauerbrenner: Der Schulranzen

Zum Beispiel der Schulranzen. Woher kommt dieses Wort eigentlich? Ranzen. Auch eine intensivere Google-Recherche kann diese Frage nicht aufklären. In jedem Fall klingt das Wort zwar etwas „ranzig“, ist aber in jedem Fall besser als die Alternative „Tornister“. Das klingt irgendwie nach der Schlacht von Verdun. Wie dem auch sei, Schulranzen sind echte Dauerbrenner. Für die Sprösslinge sind auch in der Großstadt dabei die Lieblingsfarbe und ein angesagtes Motiv die wichtigsten Kriterien, nach denen sie ihren Schulranzen aussuchen. Für Eltern stehen Sicherheit, Qualität und Tragekomfort im Vordergrund, wenn es vor Schulbeginn darum geht, den richtigen Schulranzen zu kaufen. Deshalb sollten sich Eltern ausreichend Zeit nehmen, um die unterschiedlichen Modelle genauer unter die Lupe zu nehmen und wichtige Kriterien zu beachten.

Auffällig in der S-Bahn und auf der Straßen

Schulranzen müssen die Sicherheitskriterien der Industrienorm DIN 58124 erfüllen. Gemäß dieser Norm muss die sichtbare Fläche der Vorderseite und der Seitenelemente zu 20 Prozent aus fluoreszierendem Material bestehen. Dieses selbstleuchtende Material macht Kinder im Straßenverkehr für andere Verkehrsteilnehmer leicht erkennbar. Weitere 10 Prozent dieser Flächen müssen retroreflektierend sein. Das Material erleuchtet hell, sobald es von Scheinwerfern anderer Verkehrsteilnehmer angestrahlt wird. Dadurch wird die Sichtbarkeit des Kindes bei Dunkelheit ermöglicht. Auch zum Beispiel in der Berliner S-Bahn sind die Kleinen der hippen Großstadteltern tierisch auffällig.

Gewicht, Stabilität, Wetter, Komfort

Ein voller Schulranzen sollte nicht mehr als 10 bis 12 Prozent des Körpergewichts des Kindes betragen, um Rückenschmerzen und Fehlhaltungen zu vermeiden. Deshalb sollte das Eigengewicht des Ranzens möglichst gering sein, ohne an Stabilität einzubüßen. Der Schulranzen muss nicht nur schwere Bücher aushalten, sondern auch dann standhalten, wenn er unsanft auf dem Boden landet. Die Nähte des Ranzens müssen gut verschweißt sein. Scharfe Kanten könnten zu Verletzungen führen, wenn Kinder sich anrempeln oder stürzen. Ist das GS-Zeichen am Modell angebracht, wurden diese Sicherheitsmerkmale überprüft. Der Schulranzen soll den Inhalt nicht nur transportieren, sondern ihn auch vor äußeren Einflüssen schützen. Bücher und Hefte dürfen nicht nass werden, wenn es regnet oder schneit. Ebenso wasserdicht muss der Ranzenboden sein, weil Kinder ihren Ranzen auch im Schnee oder in kleineren Pfützen abstellen. Einige Modelle verfügen über eine Regenschutzhülle.

Aufgrund von Unterschieden in Größe und Statur der Kinder, sollten mehrere Schulranzen getestet werden. Am Rücken liegt das optimale Modell eng an und bildet an den Schultern eine Linie. Die Tragegurte sind mindestens 4 Zentimeter breit. Gut gepolsterte Rücken- und Trägerelemente schützen vor Druckstellen am Körper des Großstadt-Kindes. Das geräumige Hauptfach hat idealerweise mehrere Abteilungen, um die Schulunterlagen besser sortieren zu können. Schwere Bücher sollten dabei möglichst nah am Rücken unterkommen. Weitere Fächer bieten Platz für Federmäppchen, Brotdose, Trinkflasche und Regenschirm. Sämtliche Verschlüsse müssen leicht zu öffnen und zu schließen sein, damit das Kind sich nicht die Haut einklemmt und alle Utensilien schnell griffbereit hat.

Qualitativ hochwertige Schulranzen mit tollen Designs sind zum Beispiel bei schulranzen.net erhältlich. Weitere hilfreiche Informationen gibt es hier.


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