Hipster News: Der Jutebeutel ist tot

Ein Jutebeutel mit Schriftzug

Nicht mehr trendy:

Wer in einer Großstadt wie Köln, Hamburg München oder vor allem Berlin wohnt und letzter Zeit einmal durch die Stadt gelaufen ist, dem wird eines vermutlich aufgefallen sein: Der Jutebeutel ist tot. Das ist eine echte Hipster News. Die vielen Hipster und Nachwuchsgroßstädter scheinen das klassische Hipster-Utensil aus ihrer Accessoire-Sammlung verbannt zu haben. Noch vor wenigen Wochen kamen junge, hippe Großstädte nur schwierig an der Jutetasche vorbei. In der Berliner S-Bahn etwa hatte gefühlt jeder zweite Unter-Dreißigjährige einen Jutebeutel über der Schulter hängen. Bedruckt waren sie mit allen möglichen, möglichst sinnlosen Schriftzügen, künstlerischen Verzierungen oder einfach mit Werbelogos. Das Aussehen des Jutebeutels war eher zweitrangig. Entscheidend war, dass er präsent war. Weiterlesen

Parken am Flughafen

Wer kennt das nicht: Ein Parkplatz ist dringend von Nöten, aber keiner ist irgendwo erreichbar. Besondern trifft einen das natürlich immer genau dann, wenn Zeit auch noch Mangelware ist. Also etwa dann, wenn ein dringender Termin ansteht und eigentlich überhaupt keine Zeit dafür ist sich mit Einparken zu beschäftigen. Parken am Flughafen tritt das. Denn am Airport ist niemals Zeit, denn der nächste Flug soll natürlich nicht verpasst werden. Weiterlesen

Schwabing Style

Mittlerweise ist das Video „Gangnam Style“ vom südkoreanischem Musiker Psy ja weltweit bekannt. Auf Youtube wurde es angeblich mehr als 10 Millionen mal angeclickt und ist als eines der besten Videos im Gespräch, das jemals auf Youtube hochgeladen wurde. Das Original ist aber sehr schwer zu finden. Hier ist es:

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Ein Fahrrad Aufenthalt in der Großstadt

Ein Drahtesel, auf Fahrrad genannt

Im Dauereinsatz: Er heißt Heinz.

Ich hab schon mal in Berlin gewohnt. Damals 1989, im Sommer vor der Wende. Kennt jemand Herrn Lehmann? Der torkelte am 9. November 89 aus seiner Kneipe und wunderte sich, warum alle zur Mauer liefen. „Lass sie laufen“, dachte er sich und dann war Berlin plötzlich doppelt so groß. Mir wäre es im November 1989 genauso wie Herrn Lehmann gegangen, aber da war ich noch nicht in Berlin.

Die Mauer gehörte damals zu Berlin wie ein Türsteher vor eine Disco. Natürlich nervt er. Andererseits lässt er nicht jeden rein. In Berlin fand die Zukunft statt, und Berlin hatte die Tür hinter sich zugeschlagen. Allerdings hatte jeder sein Stück Kleinstadt mitgebracht.

Was soll Besonderes sein an einem Fahrrad Aufenthalt in Berlin? 500.000 Radfahrer machen die Stadt heute unsicher. Täglich! Auch ich klebe jeden Tag am Sattel eines Motobécane-Rennrads und rattere über Berlins Ausfallstraßen. Weiterlesen